Die Zugtoilette


Ein D-Zug fährt von Dresden nach Preußen – Bayern – Württemberg und wieder
zurück nach Sachsen. Im Klosett befindet sich der bahnamtliche Vermerk:

„Die Benützung des Klosetts ist nur 5 Minuten gestattet“

DAS GIBT EINEM PREUSSEN ZU FOLGENDEM VERS ANLASS:

Wer hier mal wat verrichten will,
der möge sich mal sputen.
Die Bahnverwaltung gönnt ihm nur
zum Kacken fünf Minuten.

EIN BAYER SCHREIBT DARUNTER:

Wer diesen Vers geschrieben hat,
der ist gewiss aus Preissen.
Denn wer nicht viel zu Fressen hat,
hat auch nicht viel zu scheißen.

EIN SCHWABE VERSTIEG SICH ZU FOLGENDEM VERS:

Wer aber dies geschrieben hat,
das isch gewiß a Bayer,
die fressa und de saufa viel
und scheißen wia die Reiher.

DARUNTER SCHREIBT EIN SACHSE:

Seht hier die Deutsche Einigkeit,
hier tut es sich beweisen,
den einen gönnen’s fressen nicht,
den anderen nicht das Scheißen.

DEN SCHLUSSVERS MACHT EIN ÖSTERREICHER:

wer Freud und Eintracht sehen will,
der braucht nicht weit zu wandern,
in unserem schönen Österreich,
scheißt einer auf den anderen.





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