Der Bayrische Fuchs



Ein österreichischer und ein bayrischer Fuchs spazieren durch den Wald. Plötzlich – klapp, klapp – schnappen zwei Fangeisen zu. Der bayrische Fuchs beginnt zu winseln: „Mei, wos tun mir jetz’na?“
Der österreichische Fuchs überlegt kurz: „Bevor der Jäger kommt und uns erschießt, beiß‘ ich mir doch lieber den Fuß ab und humple davon.“
Gesagt, getan. Der österreichische Fuchs beißt sich das Bein ab und humpelt davon. Nach 500 Metern bleibt er stehen und wartet auf den bayrischen Fuchs. Es vergehen fünf Minuten, zehn Minuten, eine Viertelstunde. Nach zwanzig Minuten humpelt er zurück. Dort hockt noch immer der bayrische Fuchs und jammert: „Mei, hob mir drei Hax’n obissen und häng‘ trotzdem noch fest.“



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